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Auf dem Schießstand Ehra-Lessien werden folgende Disziplinen geschossen:

(Quelle der Texte: Wikipedia, mehr unter http://de.wikipedia.org/wiki/Skeet

 

Sportlich

Trap

Trap oder Trapschießen ist seit 1900 eine olympische Disziplin. Dabei wird in Serien mit 24-g-Schrot auf weiße, gelbe, orange oder schwarze Wurfscheiben, Tauben genannt, geschossen. Die Stände, von denen geschossen wird, liegen nebeneinander in einer Reihe fünfzehn Meter hinter der Wurfmaschine, die die Wurfscheiben, variabel im Abgangswinkel, vom Schützen weg wirft. Die Wurfscheiben erreichen eine Geschwindigkeit von bis zu 70 km/h. Eine olympische Serie besteht aus 25 Wurfscheiben. Dabei werden in einem Durchgang von jedem Stand aus je zwei Scheiben nach links und nach rechts sowie eine geradeaus geworfen. Jagdschützen schießen 15 Wurfscheiben pro Serie. Die Teilnehmer absolvieren ihren Wettkampf in sogenannten Rotten, bestehend aus je 6 Schützen. Mannschaften in Teamwettbewerben bestehen aus je drei Schützen. Beim "sportlichen Trap" werden die Scheiben vom Schützen vokal abgerufen; geschossen wird (im Gegensatz zum jagdlichen Anschlag) im Voranschlag, das bedeutet, die Waffe ist beim Abruf bereits im Anschlag. Die Distanz des Schützen zur Abwurfeinrichtung (i. d. R. 5 Stände für insgesamt max. 6 Schützen; 3 Wurfmaschinen je Stand = 15 Wurfmaschinen) ist jedoch größer als beim jagdlichen Trap. Die Scheiben fliegen darüber hinaus weiter, also auch schneller. Als Treffer wird gewertet, wenn die Schiedsrichter nach dem Schuss und während der Flugphase der Scheibe erkennen können, dass sich ein "sichtbares Stück" von der Scheibe löst. 

 

Doppeltrap

Doppeltrap ist eine noch sehr junge olympische Disziplin, die im Jahr 1988 international eingeführt und 1996 olympische Disziplin wurde. Obwohl mit Flinten der Kaliber 12, 16 oder 20 auf die Wurfscheiben geschossen werden kann, kommen praktisch nur Bockflinten des Kalibers 12 bei dieser Disziplin zum Einsatz. Es wird auf jeweils zwei Wurfscheiben (also eine Doublette) geschossen, die von zwei starren Wurfmaschinen geworfen werden. Die Maschinen sind fest eingestellt und unterscheiden sich im Wurfwinkel und Höhe (Maschine 7: 0 bis 5 Grad links; Höhe: 3m. Maschine 8: 0 Grad 3,5 m; Maschine 9: 0 bis 5 Grad rechts, 3 m). Das Schrotgewicht ist nicht schwerer als 24g. Nach jeder Doublette wechselt, wie beim Trap, der Schütze den Stand. Geschossen wird von fünf Ständen. Ein Wettkampf geht über 150 Wurfscheiben, die in drei Durchgänge mit jeweils 25 Doubletten eingeteilt sind. Bei jedem Durchgang werden die Doubletten von zwei unterschiedlichen Maschinen geworfen (Programm 1: Maschine 7 + 8. Programm 2: Maschine 8 + 9. Programm 3: Maschine 7+9). Ein Finale der besten 6 Schützen wird bei allen ISSF-Wettkämpfen und Meisterschaften geschossen. Neu ab 1. Januar 2004: Abruf mit Timer: Nach Abruf erfolgt der Abwurf der Wurfscheiben mit einer Verzögerung von 0 bis 1 Sekunde (Timer mit Zufallsgenerator). Die sportlichen Wettkämpfe werden in Deutschland durch den Deutschen Schützenbund organisiert.

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 Trapstand in Ehra-Lessien

 

Skeet

Beim sportlichen Skeet wird eine Serie von 25 Wurfscheiben beschossen. Der Schütze darf dabei im Gegensatz zum jagdlichen Skeet jeweils nur einen Schuss auf die Wurfscheibe abgegeben, wobei die Schrotladung maximal 24g betragen darf. Die Wurfscheiben werden in folgender Reihenfolge beschossen:

Stand 1: Hochhaus + Doublette, Stand 2: Hochhaus + Doublette, Stand 3: Hochhaus + Doublette, Stand 4: Hochhaus + Niederhaus, Stand 5: Niederhaus + Doublette, Stand 6: Niederhaus + Doublette, Stand 7: Doublette, Stand 4: Doublette + Rev. Doublette, Stand 8: Hochhaus + Niederhaus.

Der Schütze ruft die Tauben ab; nach dem Abruf dürfen zwischen 0 und 3 Sekunden verstreichen, bevor die Wurfscheibe sichtbar ist (Timer). Im Wettkampf besteht die sogenannte Rotte aus 6 Schützen. Olympische wie viele andere nationale und internationale Wettbewerbe werden über 125 Wurfscheiben ausgetragen. Die besten 6 eines Wettbewerbes schießen dann im Semi-Finale auf den Ständen 3, 4, 5 und 4 jeweils eine Doublette und eine Revers-Doublette. Dritter und Vierter des Semifinales treffen dann im Bronce-Medal-Match und erster und zweiter im Gold-Medal-Match aufeinander. Bei Treffergleichheit wird ein Stechen geschossen (sog. Shoot-Off-nur Doubletten), bis ein Schütze eine Scheibe verfehlt (und sein Kontrahent diese trifft).

Die sportlichen Wettkämpfe werden in Deutschland durch den Deutschen Schützenbund organisiert. 

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 Skeetstand in Ehra-Lessien

 

Jagdlich

Trap

Beim jagdlichen Trap beschießen die Schützen insgesamt 15 Wurfscheiben. Ebenso wie beim jagdlichen Skeet wird die Wurfscheibe nicht vokal abgerufen, sondern durch ein sichtbares Abrufsignal (z.B. Absenken der Laufmündung) mit der Waffe. Die Wurfrichtung der Scheiben ist (im Gegensatz zum sportlichen Trap) nicht auf drei alternative Richtungen (links, rechts, gerade +/- 5 Grad je Maschine) festgelegt, sondern willkürlich. Wettkämpfe schießt man in sogenannten Rotten, bestehend aus je 6 Schützen. Mannschaften für Teamwettbewerbe bestehen in der Regel aus drei Schützen. Allgemein werden Flinten in den Kalibern 12, 16, und 20 verwendet, wobei nicht nur Bock- sondern auch Querflinten eingesetzt werden. Die im Wettkampf maximal zulässige Schrotladung beträgt 24 Gramm pro Schuss bei einem Schrotdurchmesser von maximal 2,5 mm. Verwendet werden bis heute nahezu ausschließlich Bleischrote. Die Verwendung von Stahlschroten hat sich aus Sicherheitsgründen (gefährliche Abpraller durch das harte Material) nicht durchgesetzt. Als Treffer wird gewertet, wenn die Schiedsrichter nach dem Schuss und während der Flugphase der Scheibe erkennen können, dass sich ein "sichtbares Stück" von der Scheibe löst.
 

Skeet

Beim jagdlichen Skeet werden von den Ständen 1, 3, 4 und 5 jeweils einzelne Wurfscheiben von jeder Wurfmaschine beschossen. Von den Ständen 2, 6 und 7 wird eine Doublette beschossen und zusätzlich von Stand 7 eine abfliegende einzelne Wurfscheibe. Bei den Doubletten werden beide Maschinen gleichzeitig ausgelöst. So kann der Jagdschütze maximal 15 Treffer erzielen, die mit je 5 Punkten bewertet werden. Der Schütze ruft die Wurfscheibe lautlos durch ein sogenanntes Abwinken ab. Dabei muss die Waffe deutlich sichtbar vertikal einmal geschwenkt werden. Eine Zeitverzögerung wie beim sportlichen Skeet existiert nicht. Als Mannschaftsdisziplin schießt man in sogenannten Rotten, bestehend aus je 6 Schützen. Allgemein werden Flinten in den Kalibern 12, 16, und 20 verwendet, wobei nicht nur Bock- sondern auch Querflinten eingesetzt werden. Zum jagdlichen Wettkampf gehören außerdem noch die Disziplin jagdliches Trap sowie 4 Kugeldisziplinen. Beim jagdlichen Wettkampf darf die Flinte zwischen Skeet und Trap nicht gewechselt werden. Wegen der oft kurzen Schussentfernungen beim Skeet werden daher meist sogenannte Streupatronen verwendet, bei denen in der Schrotladung (üblich 2,0 mm Korndurchmesser) ein Streukreuz enthalten ist, dass für eine stärkere Auffächerung der Schrotgarbe sorgt.

Die jagdlichen Wettkämpfe werden in Deutschland durch den Deutschen Jagdschutzverband organisiert.

 

 
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